Gedenkstätte plötzensee

Plötzensee – dieser Name eines Ortsteil des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf steht für die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus, die im “Hinrichtungsschuppen” des Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet wurden. Seit 1952 ist hier die Gedenkstätte Plötzensee. Zehn Jahre später  wurde die katholische Gedenkkirche Maria Regina Martyrum gebaut. Sie ist besonders der Erinnerung an die “Blutzeugen von Plötzensee” verpflichtet. Diesem Gedenken ist auch die später erbaute evangelische Gedenkkirche gewidmet.

Homepage

Am Ort der ehemaligen Hinrichtungsstätte im Strafgefängnis Plötzensee befindet sich seit 1952 eine Gedenkstätte für Opfer des Nationalsozialismus aus dem In- und Ausland. Zwischen 1933 und 1945 wurden hier mehr als 2800 Menschen nach Unrechtsurteilen der NS-Justiz ermordet, darunter viele Männer und Frauen des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Der Ort dient dem stillen Gedenken.

Der Raum, in dem die Hinrichtungen stattfanden, ist heute Gedenkraum. Im Raum daneben informiert eine Ausstellung über die nationalsozialistische Unrechts-Justiz und die Menschen, die im Strafgefängnis Plötzensee durch das NS-Regime ermordet wurden.

Kontakt

Öffnungszeiten
Täglich 09.00 - 17.00 Uhr

 

Tel.: 030 269 95 000
sekretariat@gdw-berlin.de

Anfahrt

Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Hüttigpfad 16, 13627 Berlin (Charlottenburg-Nord)

 

Verkehrsverbindung
U-Bhf. Turmstraße (U7) oder S-Bhf. Beusselstraße, dann mit Bus 123 bis "Gedenkstätte Plötzensee"