Begrüßung Startseite

Liebe Besucherinnen und Besucher!

Herzlich willkommen auf der Internetseite der “Gedenkkirche Maria Regina Martyrum” in Berlin. Man könnte den Namen übersetzen mit „Maria, Königin der Blutzeugen“. Diese Kirche gibt seit 1963 dem Gedenken der katholischen Christen Deutschlands an die Blutzeugen, die in den dunklen Jahren von 1933 – 1945  mit ihrem Leben für die Glaubens- und Gewissensfreiheit eingetreten sind, einen Ort.

Das Gedenken an Dr. Erich Klausener, Dompropst Bernhard Lichtenberg und die beiden Kreisauer, den Jesuitenpater Alfred Delp und Helmuth James Graf von Moltke, verstehen wir pars pro toto für die Vielen, oft gar nicht namentlich bekannten Opfer der NS Diktatur. Für die, die nicht bereit waren, ihr Gewissen und ihre Glaubensüberzeugungen der Schwarmintelligenz der nationalsozialistischen Rassenlehre zu unterwerfen und die dafür im Hinrichtungsschuppen des nahe gelegenen Gefängnisses Plötzensee ihr Leben lassen mussten.

Dieses Gedenken ist in besonderer Weise den Schwestern des Karmels Regina Martyrum und ihrem Gebet anvertraut. In direkter Nachbarschaft liegt auch die Evangelische Gedenkkirche mit dem “Ökumenischen Gedenkzentrum Plötzensee”. Das  markiert, dass das Gedenken eine gemeinsame Aufgabe beider Konfessionen ist, wie auch der gemeinsame Widerstand spät, aber nicht zu spät die konfessionellen Grenzen sprengte.

Wir wollen Ihnen auf dieser Seite die Menschen vorstellen, denen unser Gedenken gilt. Wir wollen Ihnen dieses einzigartige, architektonische Kunstwerk, seine Formensprache und seine Kunstwerke vorstellen. Und wir wollen Sie zu unseren aktuellen Veranstaltungen und Gottesdiensten einladen, in ein lebendiges geistliches Zentrum in der Stadt Berlin, das aus den geistlichen Quellen schöpft, die uns die Widerstandskämpfer mit ihrem Zeugnis erschlossen haben.

Mit herzlichen Grüßen

P. Tobias Zimmermann SJ

 

Predigten an den Sonntagen der Fastenzeit 2015

“Was Christsein heute heißen kann – Annäherungen an Kernthemen christlicher Lebensführung anlässlich des Jahres der Orden”

Sonntag, 22. Februar 2015
‘Berufung – alle Christen sind beim Namen Gerufene’, P. Claus Pfuff SJ

Sonntag, 1. März 2015
‘Armut – Nicht besessen vom Besitz’,  P. Tobias Zimmermann SJ

Sonntag, 8.März 2015
‘Keuschheit – Lieben und loslassen lernen’,  P. Felix Schaich SJ

Sonntag, 15.März 201
‘Gehorsam – Freiheit lernen’, Pfarrer Lutz Nehk

Sonntag, 22.März 2015
‘Im Einklang mit der Kirche – Warum man nicht alleine Christ sein kann’,
P. Johann Spermann SJ

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PLötzenseer Abend am 26. Februar 2015

Einladung zum Plötzenseer Abend

Das Ökumenische Gedenkzentrum Plötzensee lädt herzlich zum Plötzenseer Abend im Februar ein. Er beginnt am 26. Februar 2015 um 18. 30 Uhr  mit dem Friedensgebet in der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum. Daran schließt sich um 19.30 Uhr ein Vortrag in der Evangelischen Gedenkkirche an. Referentin ist Dr. Maria Theodora von dem Bottlenberg-Landsberg. Sie spricht über ihren Vater Karl Ludwig Freiherr zu Guttenberg: “Ein Christ, Monarchist und Publizist im Widerstand gegen den Nationalsozialismus”

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Pfarrer Albert Willimsky vor 75 Jahren gestorben

„Ich werde auch in Zukunft meine Ansicht nicht ändern“

 Zum 75. Todestag von Pfarrer Albert Willimsky

Er war der erste Priester des damals noch jungen Bistums Berlin, der Opfer der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurde. Pfarrer Albert Willimsky starb am 2. Februar 1940 im KZ Sachsenhausen im Alter von 49 Jahren. Geboren wurde er am 28. Dezember 1890 in Oberglogau (Oberschlesien). Nach der Priesterweihe am 22. Juni 1919 in Breslau wurde er zunächst Kaplan in Beuthen. Weiterlesen

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